Vor Jahren begann ich, den ersten Satz eines Romans zu notieren.
Da waren lange Sätze, wie der Beginn des Romans „Anna Karenina“ („Alle glücklichen Familien …“), da waren kurze („Ich bin nicht Stiller!“). Es lag also nah, das sehr lehrreiche Werk des früheren Präsidenten der FU Berlin, Peter-André Alt, zu lesen: „Erste Sätze der Weltliteratur und was sie uns verraten“.
Und ich wurde nicht enttäuscht. Manchmal hätte der Autor einen Sachverhalt auch ein wenig einfacher ausdrücken können, auch hätte er den Gebrauch von Fremdwörtern hier und da einschränken können.
Aber das ist den Text schon fast zu kritisch betrachtet.
Hier und da hätte ein strengeres Lektorat gutgetan: „Im dritten Beispiel erwartet er Erläuterungen für die Störung von Gleichgewicht und Balance.“ Den Unterschied müsste mir mal jemand erläutern.
Genug gemeckert!
Ein sehr lesenswertes und interessantes Buch ist dem Autor allemal gelungen!
