Die wunderbare Reihe der Montalbano-Romane neigt sich ihrem Ende zu. Im Band „Die Mission des Kochs“ von Andrea Camilleri haben wir es mit einem nun schon älteren Commissario zu tun, der Dinge träumt, sie aber dann für wahr hält, der aber noch einmal zu ganz großer Form aufläuft und mit seinem tadellosen Mitarbeiter Fazio auf einem Segelschiff einen Koch darstellen muss, mit Fazio als Gehilfen des Smutje.

Er nimmt einen Kochschnellkurs bei seiner Zugehfrau Adelina. Noch größer allerdings ist das Ungemach, das er erleidet, weil es so scheint, als wäre er seines Amtes enthoben. Aber da verrate ich jetzt schon fast zu viel.

Und als ich die folgenden Zeilen las, da wähnte ich mich für einen kurzen Moment an Bord der Yacht Alcyon: „Während Montalbano glückselig die Meeresluft in seine Lungen strömen ließ, schloss er die Augen und gab sich der Musik hin.

Die gegen den Bug schlagenden Wellen, gefolgt vom Zischen der die Schiffsflanken herunterrieselnden Gischt, das Knattern der Segel, das Quietschen der Takelage und der krächzende Schrei einer Möwe verschmolzen zu einer harmonischen Geräuschkulisse.“

Grazie Mille Commissario!

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