Wow! Was für ein Lektüreerlebnis!

Es versetzte mich zurück an den Anfang dieser Kriminalsaga. Meine Söhne hatten mir den ersten Band 2007 geschenkt. „Der nasse Fisch“. Und ja, den hatte ich ähnlich „verschlungen“, wie jetzt den zehnten Teil dieser Romanreihe von Volker Kutscher. „Rath“ heißt dieser Band und der Name hat mehrere Bezüge: zunächst natürlich, der Kommissar Gereon Rath, der schon länger kein Polizist mehr ist und offiziell für tot erklärt wurde. Dann ist es der Name seines Vaters, der im Sterben liegt und auch der seines Bruders Severin, der ein viertel Jahrhundert in den USA lebt, amerikanischer Staatsbürger geworden ist und nur deshalb in Dunkeldeutschland des Jahres 1938 ist, weil der Vater eben im Sterben liegt, sich aber „dabei Zeit nimmt“.

Und es ist auch der Name des Botschaftssekretärs „vom Rath“, der in Paris im November 1938 ermordet wird, dessen Tod die Nazis ausnutzen und es zur Reichspogromnacht kommt.

Ich werde keine Einzelheiten der Handlung ausbreiten, nichts verraten, außer den Warnhinweis senden, dass mitnichten alle Geschichten am Ende des Romans einer „Lösung“ zugeführt worden sein werden.

Es gibt lose Enden und somit Hoffnung auf einen vielleicht ja doch elften Teil dieses Kriminalepos.

Vergessen sollte man auch alle Figuren, die man aus der Verfilmung kennt; machen Sie sich ihr eigenes Kino im Kopf!

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